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Bevor Du endgültig zu einer Mischung aus Wühlmaus und Erdferkel mutierst,
solltest Du einige Dinge verinnerlichen:
Dass Du nicht in Deinen besten Klamotten im Garten arbeitest, sollte klar
sein. Wähle etwas Bequemes und Zweckmäßiges. Besonders im Frühjahr und im Herbst
empfiehlt sich der "Zwiebel-Look", schließlich arbeitet man sich schnell warm und
ist dann froh, wenn man etwas ablegen kann.
Vergiss nicht, Dich einzucremen. Setz Dir einen Hut auf und halte in der
schlimmsten Mittagshitze Siesta, damit Du keinen Sonnenstich bekommst. Trink
viel!
... färben manchmal ab. Das merkst Du spätestens dann, wenn Du Deine Pflanzen
gießt und Deine Hände mitsamt Handschuhen in den Wasserstrahl geraten. An
solchen Verfärbungen kann man tagelang "Freude" haben.
Die richtige Gartenbepflanzung ist eine Wissenschaft für sich, und manches muss man einfach selbst erfahren haben, um es beim nächsten Mal besser zu machen.
In Kurzform: Du solltest bereit sein zu lernen, dass es Frühblüher, Sommerblüher, Spätblüher, einjährige, zweijährige und mehrjährige Pflanzen gibt, von denen manche winterhart sind, andere nicht oder nur bedingt, dass Pflanzen völlig unterschiedliche Ansprüche an ihren Standort haben (Boden, Schatten, Halbschatten, Sonne) und auch verschiedene Vorlieben haben, was die Bewässerung angeht. Die gerade gekaufte Mini-Pflanze kann innerhalb von ein paar Wochen mächtig in die Höhe schießen und die Blümchen hinter ihr völlig verdecken.
Also nicht einfach kaufen und einpflanzen, sondern ein wenig planen. Schau
Dir Deinen Garten genau an und definiere vorher die verschiedenen möglichen
Standorte. Willst Du Pflanzen in Blumentöpfe oder Schalen pflanzen, kaufe im
Zweifelsfall immer eine Nummer größer. Jede Pflanze freut sich über viel Platz
und kann nur dann ihre volle Größe erreichen, wenn sie genug davon zur Verfügung
hat.
Hier weitere Tipps,
die sich bewährt haben
1) Willst Du ohne Handschuhe
arbeiten, kratz dann mit Deinen Fingernägeln erst an einer Seife. Hierdurch
bekommt man sie später einfach sauber.
2) Kaufe Bodenbedecker immer
im Frühjahr. Im Herbst kann man diese dann teilen und weiter pflanzen. Plane das
ein, das spart Geld.
3) Ist der Garten groß
genug, mach eine Ecke mit Unkraut und eine mit Kompost. Sorge dafür, dass große
Äste
unter dem Kompost liegen. Darin fühlen sich Igel wohl, und im
Sommer hast Du keine Schnecken.
4) Beim Eier kochen im
Kochtopf: Die Schale nicht wegschmeißen, sondern klein machen und zusammen mit
dem
Kochwasser den Pflanzen geben (Zimmerpflanzen und blühende
Außenpflanzen).
5) Nach dem Unkraut jäten in
den Zwischenräumen von Gehwegplatten Essig in die Ritzen gießen.
6) Große Flächen mit Salz
bestreuen gegen Unkraut, vor allem bei Hitze.
7) Mäht man den Rasen
zweimal pro Woche, braucht man den Schnitt nicht zusammenkehren; dient dann als
Dünger.
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